165 Jahre "1. Kremser Volkskaffee"

 

Mitten im Herzen der 1000jährigen Stadt Krems befindet sich ein Handwerksbetrieb mit einer 160jährigen Geschichte. Die Café-Konditorei Hagmann ist aber alles andere als ein verstaubtes Überbleibsel vergangener Zeit. Sie stellt sich als innovativer, weit über die Grenzen des Landes geachteter Musterbetrieb dar.

Handel und Gewerbe haben eine lange Tradition in der Donaustadt Krems. So auch die Bäcker, Konditoren und Kaffeesieder. Gerade das Auftauchen der Letzteren ließen das Kaffeehaus, so wie wir es heute kennen, erst entstehen.
Noch am Anfang des 19.Jahrhunderts gab es den kaiserlichen Befehl kein Kaffeehausgewerbe zu bewilligen, da Müßiggang, Spielsucht und Ausschweifung unter den Landsleuten einreißen könnte. Es dauerte noch einige Jahre bis diese Anordnung aufgehoben wurde, aber im Jahre 1836 war es dann soweit.

 

Der Konditormeister Friederich Engl gründete das "1. Kremser Volkskaffee", und ohne es zu ahnen, legte er damit den Grundstein für eine Kremser Institution.

 

Über die Jahre wechselte die Inhaberschaft von der Familie Engl, über die Familie Leonhartsberger zur Familie Hagmann. Dies tat der Firmentradition allerdings keinen Abbruch, da die jeweiligen Familien eng mit dem Hause verbunden waren. So zum Beispiel lernten alle Mitglieder der Familie Hagmann ihr Handwerk in dieser Konditorei, und das schon seit über 3 Generationen!!!

 

Wer aber nun glaubt, daß sich hier seit 165 Jahren nichts mehr getan hat, der irrt sich gewaltig. Mittlerweile hat die Konditorei 40 Mitarbeiter und aufgrund von kontinuierlichen Betriebserneuerungen, Umbauten, Modernisierungen u.s.w. ist die Firma absolut up-to-date.